auf Barockschloss Riegersburg

Kunstausstellung mit surrealistischen Malern aus ganz Europa
Das Barockschloss Riegersburg/NÖ setzt die Reihe von jährlichen Ausstellungen von 20. April – 15. November 2011 fort.
Ein Schwerpunkt der Ausstellungstätigkeit ist der phantastischen Kunst. gewidmet
So wird 2011 Lukas Kandl mit seiner Künstlergruppe " Libellule " unter dem Projekttitel "L´ Ange Exquis" (Erlesene Engel) präsentiert.
Der gebürtige Tscheche Lukás Kándl, Jahrgang 1944, lebt und wirkt seit Anfang der 70er Jahre im Land der Kunst, in Frankreich. Er platziert seine Malerei zwischen Surrealismus und Phantastischer Malerei, zwischen Fremdartigem und Magischen. Kándls Werke entstehen zuerst im Kopf. Dann folgt eine langwierige, komplexe Umsetzung auf die Leinwand, wobei sich Kándl ganz der Tradition der Alten Meister und der Technik der altmeisterlichen Eitempera verschrieben hat. Kándl will mit seinen Werken den Betrachter mit auf eine Reise durch verschiedene (Traum-) Welten nehmen; seine Bilder kommunizieren und vermitteln seltene, ungewohnte Gefühlswelten. Das Wundersame, Fremde, Unbewusste und Magische einen bedeutenderen Rang in der (Kunst-) Welt zu geben, ist Kándls Intention. Schönheit und Spiritualität sollen zum Credo des Lebens werden.
Kándl zählt heute zu den weltweit bekanntesten Vertretern des Phantastischen Realismus. Die Ausstellung „Anges exquis“ („Erlesene Engel“) mit Kándls Künstlergruppe „Libellule – Magic Réalism“ nahm 2006 ihren Auftakt im Grand Palais in Paris und war seither an verschiedenen Ausstellungsorten in Frankreich zu sehen, groß gefeiert von den französischen Kunstkritikern. Bei der Wahl des Titels „Ange exquis“ ließ sich Kándl von den Surrealisten des frühen 20. Jahrhunderts –allen voran bei Jacques Prévert“ - und dem „cadavre exquis“ inspirieren. Damit wird eine im Surrealismus entwickelte spielerische Methode, dem Zufall bei der Entstehung von Bildern Raum zu geben, bezeichnet. Ganz als Art visuelles Gegenstück zur „écriture automatique“, dem „automatischen Schreiben“, zumal auch die „cadavre exquis“ überraschende Botschaften vermittelt. Kándls zeigt diese Bedeutung anhand eines Wortspiels mit seinem französischen Titel „être ange, étrange“ („Engel sein, fremd/ fremdartig/ wundersam/ erlesen sein“). Kándl verweist dabei auch auf das künstlerische Wirken der Surrealisten im Rahmen der Gruppenausstellung: Jeder Künstler verwirklicht einen Teil des monumentalen Gesamtwerks, ohne zu wissen, was am Ende dabei herauskommt. Den Künstlern wurde lediglich das Motto und das Format mit einer sich durch alle Werke ziehende verbindenden Linie auf halber Höhe vorgegeben. So kann jeder seine ureigene Kreativität ausleben und sich zugleich vom Wirken der Künstlerkollegen inspirieren lassen. Kándls Ziel und Anliegen ist es, die Phantastische Malerei in Europa und der ganzen Welt nachhaltig zu fördern: Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Surrealisten wird ein unvergleichliches Gesamtkunstwerk – im Bereich des Surrealismus‘ bis dato einzigartig – geschaffen. Da je nach Ausstellungsort die ausstellenden Künstler variieren, ergibt sich immer wieder ein neues Ganzes. Der Zusammenhalt, der Gruppengeist zwischen den Künstlern spielt dabei für Kándl eine wesentliche Rolle. In „Ange exquis“ versammelt Kándl die besten Künstler aus der phantastischen, surrealistischen, imaginären und visionären Malerei. Zu den beteiligten Ausstellern zählen neben Organisator Lukás Kándl insgesamt 27 Künstler aus insgesamt 15 Nationen aus Europa und den USA: aus Frankreich Jean Pierre Alaux, Anne Bachelier, Yo Coquelin, Jean Bailly, aus Russland Sergej Aparin, aus Italien Patrizia Comand, Raffaele de Rosa, Vicenzo Cacace und Ugo Levita, Jeljko Djurovic aus Montenegro, aus Tschechien Peter Gric, Ales Krejca und Pavel Zacek, aus Serbien Zoran Ivanovic, Frank Kortan, Alexandrea Jontschewa aus Bulgarien, Martin-Georg Oscity aus der Slowakei, aus Polen Eli Tiunine, aus Spanien Vicente Arnas,Petre Velicu aus Rumänien, aus Weißrussland Alexej Ravski, Olivier Zappelli aus der Schweiz, der US-Amerikaner Kris Kuksi sowie aus Deutschland Siegfried Zademack, Hans-Peter Müller und Reinhard Schmid
Zu dieser geschlossenen Ausstellung „Ange Exquis“ nehmen noch einige weitere Bildhauer und Maler aus verschiedenen Ländern teil, die sich dem Thema „Engel“ widmen.
So der Bildhauer Franz Gyolcs und Florian Aigner, die MalerInnen Luigi La Speranza, Helmut Kies, Ernst Steiner, Zorica Aigner, Hanno Karlhuber, Jolanda Richter und Christian Flora aus Österreich, Christoph Winkler und Andreas Franz aus Deutschland, Jehan Chelu, aus Rumänien, Mitsuyoshi Haruguchi aus Japan, Paolo Camiz, Fabrizio Riccardi und Jacona della Motta aus Italien, Lorenz Grieder aus der Schweiz, sowie Zdena Rehakova und Lubo Kristek aus Tschechien.
Weitere Infos zu diesen Künstlern finden Sie auf unserer Homepage.




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